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Eine kleine Geschichte über Tauben und ihr Leben.

„Hallo Du.“ Ich schaue mich um, sehe aber niemanden. „Hallo du Mensch.“ Wieder höre ich diese Stimme. Ich schaue mich um, sehe aber immer noch niemanden. Ich sitze hier in der Stadt auf einer Bank und esse ein Brötchen. Im selben Moment, indem mir ein Krümel davon herunterfällt, höre ich die Stimme wieder. Ich schaue nach unten und sehe in zwei wunderschöne braune Augen. „Warum schaut ihr Menschen nur so selten, was um eure Füße herum passiert? Ich sitze hier schon eine ganze Weile und warte, dass du ein paar Krümel von deinem Brötchen für mich fallen lässt.“ „Entschuldige bitte, ich habe dich überhaupt nicht bemerkt.“ „Ja“, sagt das Täubchen, „das ist genau das Problem mit euch Menschen. Ihr bemerkt uns einfach nicht. Dabei sind wir in jeder Stadt anzutreffen! Kann ich ein wenig von deinem Brötchen abhaben? Ich bin schrecklich hungrig.“ „Aber natürlich“, sage ich. Ich zupfe das Brötchen in kleine Stücke und lege die Krümel auf den Boden. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, kommen mindestens zehn weitere Täubchen angeflogen und stürzen sich auf die Krümel zu meinen Füßen. „Habt ihr denn alle solchen Hunger?“, frage ich. „Ja“, sagt das Täubchen mit den schönen braunen Augen. „Wir sind viele und das bisschen, was die Menschen uns zuwerfen oder liegenlassen, reicht leider nicht aus, um uns alle satt zu machen.“ „Aber das ist ja schrecklich. Habt ihr denn keine andere Möglichkeit an Futter zu kommen? Esst ihr immer nur das Heruntergefallene der Menschen?“ „Leider ist das so. Dabei sind wir Körnerfresser, die können wir viel besser picken und die bereiten uns auch keine Bauchschmerzen. Aber getrockneten Mais, Erbsen, Sonnenblumenkerne, Weizen oder Dinkel finden wir in der Stadt ja nicht. Was also bleibt uns anderes übrig, als den Müll der Menschen zu essen, um nicht zu verhungern? Ich komme wieder, dieses Mal mit einem Beutel Taubenfutter, welches man, wie ich herausfand, ganz einfach z.B. auch im Drogeriemarkt kaufen kann. Das Täubchen mit den braunen Augen wartet schon an auf mich. „Hallo Mensch, da bist du ja wieder.‘‘ Ich streue etwas von dem Futter auf den Boden. „Danke“, sagt das Täubchen mit den braunen Augen gerührt. „Wir hatten schon lange kein so gutes Futter mehr.“ „Aber wie kann das denn sein? Wissen die Menschen denn nicht, dass ihr Hunger habt?“ „Nein“, meint das Täubchen und schluckt eine Träne hinunter. „Alle denken, wir Stadttauben kommen schon klar. Aber das ist nicht so. Wir sind ja keine Wildtiere. Viele von uns sind Nachfahren gestrandeter Brieftauben, hatten ursprünglich einen Besitzer und lebten in einem trockenen, warmen Schlag.‘‘ „Aber wie kommt es dann, dass ihr hier in der Stadt leben müsst?‘‘ „Schau mal“, sagt das Täubchen „siehst du die Taube mit dem Ring am Fuß? Sie hat sich verirrt, kam völlig abgemagert und erschöpft hier an. Und dort drüben, das schneeweiße Täubchen ist eine sogenannte Hochzeitstaube. Sie sollte einem Brautpaar Glück bringen. Bis zu dem Zeitpunkt kannte sie nur ihren Schlag. Wie hätte sie wieder nach Hause finden sollen? Die Tauben mit den Federn an den Füßen ist eine ausgesetzte Zuchttaube, die der Besitzer nicht mehr wollte. Du siehst, wir sind ein Haufen gestrandeter Tauben. Keine von uns lebt freiwillig in der Stadt. Wir würden alles dafür geben in ein schönes Taubenhaus umziehen zu dürfen, in dem wir Wasser, Futter und unsere Ruhe hätten. Hier in der Stadt laufen wir den ganzen Tag durch die Gegend, in der Hoffnung, etwas Essbares zu finden. Viele von uns haben verkrüppelte Füße, da sich Schnüre und Haare an unseren Füßen verheddern, von denen wir uns selbst nicht befreien können. Und die Menschen hassen uns. Sie treten oder werfen mit Steinen nach uns. Sie verscheuchen uns von unseren Sitzplätzen und zerstören unsere Nester. Selbst die Wasserschalen, die gütige Menschen für uns aufstellen, werden zertrampelt. Dabei tun wir doch niemandem etwas zuleide und wollen nur in Frieden leben. Ab und zu kommen Menschen wie du und streuen uns ein paar Körner, aber oft werden sie dabei von anderen Menschen beschimpft.‘‘ -Ich Danke den Menschen, die ein Herz für Tauben haben und sie versorgen. Grade wer sie nicht mag, sollte sich für Taubenschläge einsetzen. Dort sammelt sich der Kot und die Population wird durch den Eiertausch reguliert. Nur die Ringeltauben können ihren Nachwuchs nach Nahrungsangebot steuern. Stadttauben brüten aber unabhängig von Jahreszeit und Nahrungsangebot. Eher vermehren sie sich sogar mehr bei Hungerleid durch das Gefühl bedroht zu sein und den Trieb die Art erhalten zu wollen. Bitte werft aber keine Brot-oder Essensreste einfach irgendwo hin. Wenn jemand in irgendeiner Form helfen mag, vermittel ich gern einen Vereinskontakt. Ich Danke sehr fürs lesen und ich hoffe, es folgen keine Hasstiraden.- https://www.berlin.de/lb/tierschutz/stellungnahmen/rechtsgutachten_stadttaubenschutz_rechtlicherstatus_kommunale-pflichten-und-zustaendigkeiten-2.pdf

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