Entlastung für Eltern bei der Kinderbetreuung

Geschlossene Schulen und Kitas sind für viele Eltern eine zusätzliche Belastung. Hilf mit und biete Eltern aus der Nachbarschaft über nebenan.de Einzelbetreuung ihrer Kinder an.

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"Hallo, ich brauche Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern und gehöre zur Risikogruppe. Ich finde die Situation total problematisch."

Mit diesem Hilferuf wendet sich Julia aus Münster an ihre Nachbarn bei nebenan.de. Für sie und viele andere Eltern stellt die Corona-Krise eine doppelte Herausforderung dar.

Die gute Nachricht: In Julias Münsteraner Nachbarschaft gibt es bereits mehrere Hilfsangebote von anderen Nachbarn. Zum Beispiel von Lehramtsstudentin Sandra. Sie schreibt:

"Liebe NachbarInnen, da ich nicht zur Risikogruppe des Coronavirus gehöre und fit bin, würde ich gerne meine Hilfe anbieten. Außerdem kann ich gerne, falls die Schulen schließen, meine zeitweise Unterstützung bei der Kinderbetreuung anbieten. Ich bin Lehramtsstudentin. Liebe Grüße, Sandra"

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Coronavirus: Hilfe von Nachbarn für Nachbarn

Hilfsangebote wie die von Sandra sind seit Ausbreitung des Coronavirus immer häufiger bei nebenan.de zu finden. Eine regelrechte Welle der Solidarität geht durch das Nachbarschaftsnetzwerk.

Zum Glück: Denn insbesondere Eltern, die im Gesundheitssektor oder öffentlichen Dienst tätig sind, brauchen jetzt dringed Hilfe.

Wichtig dabei: Das vorrangige Ziel ist es, die Verbreitung des Virus zu stoppen. Daher sollte Kinderbetreuung derzeit immer in Einzelbetreuung erfolgen, nicht in Gruppen; außerdem sollte eine Person nicht mehrere Kinder abwechselnd betreuen.

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Auch in deiner Nachbarschaft

In Münster sind über 17.000 Nachbarn bei nebenan.de aktiv. Pro Nachbarschaft sind im Schnitt 1.000 Nachbarn dabei; alle Personen leben im Umkreis von 10 Gehminuten. In Berlin sind 200.000 Nachbarn aktiv, in Hamburg und München je 100.000 Nachbarn.

Wie viele Nachbarn in deinem Viertel aktiv sind, siehst du, wenn du auf der Startseite von nebenan.de deine PLZ eingibst. Angebote und Gesuche siehst du erst, wenn du dich registriert hast.

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Sozialunternehmen für lebendige Nachbarschaften

Die Nachbarschaftsplattform nebenan.de wurde 2015 als Sozialunternehmen in Berlin gegründet. Mittlerweile sind über 1,5 Mio. Nachbarn in Deutschland auf der Plattform aktiv. Sie helfen sich, tauschen Informationen und Neuigkeiten aus und verabreden sich über die Plattform.

"Wir haben nebenan.de als Online-Tool für schnelle und unkomplizierte Nachbarschaftshilfe gegründet. In Zeiten der Corona-Krise ist gute Nachbarschaft wichtiger denn je und kann über die Plattform ganz einfach organisiert werden", sagt Ina Remmers, Mitgründerin von nebenan.de.

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Mach mit und hilf deiner Nachbarschaft

Möchtest du auch deine Hilfe anbieten? Dann veröffentliche ein Angebot bei nebenan.de.

Bist du selbst von Schulschließungen betroffen? Dann stelle in deiner Nachbarschaft ein Gesuch ein oder schließe dich mit anderen Eltern zusammen.

Tipps und Beispiele findest du hier.

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