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Jetzt kostenlos anmeldenDer Rheinberger Stadtrat hat am 11.12.2025 den ersten kommunalen Wärmeplan beschlossen. Er zeigt auf, wie sich das Heizen in Rheinberg bis 2045 verändern kann und welche klimafreundlichen und bezahlbaren Heizmöglichkeiten künftig zur Verfügung stehen. Alle Städte und Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, bis spätestens 30.06.2028 einen Wärmeplan zu veröffentlichen. Die Stadt Rheinberg hat gemeinsam mit der BMU Energy Consulting bereits Ende 2024 mit der Erstellung begonnen. Der Wärmeplan ist nun abgeschlossen und vom Rat beschlossen. Um die Bürger*innen über die Ergebnisse zu informieren und offene Fragen zu klären, lädt die Stadt zur abschließenden Bürgerbeteiligung ein. Diese findet am 02.02.2026 ab 17:00 Uhr in der Stadthalle statt. Interessierte erhalten einen Überblick über die geplante Wärmewende in Rheinberg und können direkt mit der Stadtverwaltung und dem Fachbüro BMU Energy Consulting ins Gespräch kommen. Daneben stehen selbstverständlich Fragen, Anregungen und Sorgen der Teilnehmenden im Fokus der Veranstaltung. Die bereits im Rahmen der Erarbeitung des Wärmeplans durch die Stadtverwaltung angebotenen Beteiligungen werden somit an diesem Abend fortgesetzt. „Denn nur durch eine frühzeitige und transparente Bürgerbeteiligung können Fehlinvestitionen in fossile Heizungen vermieden und zugleich Klarheit und Orientierung geschaffen werden“, berichtet Benjamin Segref vom städtischen Klimaschutzmanagement. Diesen Aufgaben möchte sich das Projektteam „Kommunale Wärmeplanung Rheinberg“ an diesem Abend nochmals stellen. Auch eine digitale Teilnahme über die Plattform „BigBlueButton“ ist möglich. Dazu bittet die Stadtverwaltung bis zum 30.01.2026 um eine Mail an https://klimaschutz@rheinberg.de. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer*innen dann einen Zugangslink zur Veranstaltung.

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Am 28. Oktober geht der Rheinberger Fußverkehrs-Check in die entscheidende Phase. Zuletzt haben zwei Ortsbegehungen zur Fußgängerinfrastruktur am Annaberg und in der Innenstadt stattgefunden. Bürger*innen konnten in diesem Rahmen Probleme ansprechen und Lösungen vorschlagen. Von Straßenschäden über gefährliche Querungen bis hin zu Schulstraßen wurde vieles eingebracht. Diese Anregungen wurden vom Planungsbüro VIA gesammelt und darauf aufbauend konkrete Maßnahmenvorschläge formuliert. Am Dienstag, dem 28. Oktober 2025, um 18 Uhr lädt die Stadtverwaltung interessierte Rheinberger*innen herzlich zu einem Abschlussworkshop ein, um die Maßnahmenvorschläge mit dem Planungsbüro und der Stadtverwaltung in der Stadthalle (Kirchplatz 10, 47495 Rheinberg) zu diskutieren. Dabei besteht noch einmal die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Maßnahmen anzupassen, bevor größere Maßnahmen in die politische Abstimmung und kleinere Maßnahmen direkt in die Umsetzung gehen. Ziel ist es, einen Maßnahmenkatalog zu erhalten, der sowohl von fachlicher Seite als auch aus der Bürgerschaft unterstützt wird. Die Verwaltung hofft auf viele Interessenten! Weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt Rheinberg unter www.rheinberg.de/de/inhalt/fussverkehrs-check-nrw/ zu finden. Gerne beantwortet auch der zuständige Ansprechpartner, Herr Jonas Gaßling, vom Fachbereich Stadtentwicklung, Bauordnung und Umwelt weitere Fragen. Er ist unter der Rufnummer 02843 171-166 bzw. per Mail an jonas.gassling@rheinberg.de zu erreichen.
Das Vorurteil „Technik ist Männersache!“ hält sich auch im 21. Jahrhundert hartnäckig. „In unseren Solarstammtischen beteiligen sich nur vereinzelt Frauen und auch die ehrenamtliche BürgerSolarBeratergruppe in Rheinberg ist rein männlich besetzt. Dabei ist die Energiewende auf dem Balkon eine Mitmachmöglichkeit für alle - ob mit oder ohne technisches Vorwissen: „Modul am Geländer montieren, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose - fertig“, berichtet Nicole Weber F. Santos, Klimaschutzmanagerin in Rheinberg. Damit auch Frauen mit einem Balkonkraftwerk eigenen Strom auf dem Balkon erzeugen und davon profitieren, gibt es einen speziellen Workshop für Frauen. Auch Menschen, die sich als Trans, Inter, Nonbinary und Agender definieren, sind eingeladen. Das „Netzwerk Energiewende Jetzt e. V.“ und die Stadt Rheinberg laden am 25. Oktober 2025 um 11 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Balkon-PV“ ein. Die Veranstaltung findet in der Begegnungsstätte Reichelsiedlung, Eschenstraße 28 in Rheinberg statt. Zudem gibt es auch eine online-Einwahlmöglichkeit. Interessierte Rheinberger*innen erhalten erste Informationen zum Thema und können sich für einen folgenden Workshop vor Ort mit Praxisübungen vormerken lassen. Das Forschungsprojekt „Energiewende und Gender – Potentiale der Stärkung von Diversität in der Bürger*innen-Energie“, kurz EPOS, hat im Juli 2024 begonnen und läuft bis Dezember 2026. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. EPOS ist ein Verbundprojekt getragen von den Partnerorganisationen Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg mit dem Fachgebiet Technik- und Umweltsoziologie (Projektkoordination) sowie Fachgebiet Management regionaler Energieversorgungsstrukturen (BTU MarEs), Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn), Netzwerk Energiewende Jetzt e.V. (NEWJ) und Women Engage for a Common Future (WECF). Ziel ist es zu erforschen, wie Bürger*innen motiviert werden können, die Energiewende voranzubringen und gleichzeitig die Teilhabe an der Energiewende diverser, inklusiver und gerechter zu gestalten. Weil Frauen und TINA (Trans-, Inter-, Nonbinär- und Agender-Personen) in der Bürger*innen-Energie, beispielsweise in Energiegenossenschaften, deutlich unterrepräsentiert sind, stehen sie im Fokus des Projekts EPOS. Dr. Lara Track vom „Netzwerk Energiewende Jetzt e. V.“ erklärt: „Die Bürger*innen-Energie verspricht demokratische und wirtschaftliche Teilhabe an der Energiewende. Das Projekt EPOS erforscht, welche Maßnahmen es braucht, damit bisher unterrepräsentierte Gruppen wie Frauen und TINA zur Energiewende beitragen und von ihr profitieren können.“ Der geplante Workshop in Rheinberg ist Teil des Projekts EPOS. Er wird ausgerichtet vom „Netzwerk Energiewende Jetzt e. V.“ und mitgestaltet vom Solar-Kollektivbetrieb „SoLocal Energy e. V.“. Das „Netzwerk Energiewende Jetzt e. V.“ ist ein Verein mit Geschäftssitz in Heidelberg. Der Verein arbeitet für eine Energiewende in Bürger*innen-Hand, dezentral und erneuerbar. Er unterstützt die Gründung und Weiterentwicklung von Energiegenossenschaften mit Coaching und Beratung, Veranstaltungen, Vernetzung sowie gegenseitigem Support und bietet aktuelle Informationen zur Energiewende in Bürger*innen-Hand. Das Quartiersmanagement und das Klimaschutzmanagement der Stadt Rheinberg begrüßen das Kooperationsprojekt ausdrücklich. Sie klärten im Vorfeld mit den meisten Wohnungsvermieter*innen der Reichelsiedlung die Bedingungen für die Montage von Balkon PV und warben um finanzielle Unterstützung für den Workshop. So können 10 Teilnehmer*rinnen ein Balkon-PV-Set mit nach Hause nehmen. Die Begegnungsstätte als Veranstaltungsort ist barrierearm und zentral gelegen. Beim praktischen Teil des Workshops am 15. November 2025 wird es auch Verpflegung und Kinderbetreuung geben. So können auch Frauen mit Sorgearbeit teilnehmen. Durch die immer höher werdenden Stromkosten ist die jährliche Abrechnung oft ein großer Schreck für viele Menschen, die Sozialleistungen empfangen oder ein geringes Einkommen haben. Die Stromkosten liegen immer und vollständig bei den Mieter*innen. Deshalb ist eine Reduzierung der Kosten besonders attraktiv. Tessa Weerts vom Quartiersmanagement der Stadt Rheinberg betont die Chancen, die Steckersolar hier bietet: „Mit dem Workshop zur Balkon-PV schaffen wir eine Lösung für ein akutes und aktuelles Problem vieler Rheinberger Bürger*innen. Das Thema wird sicher einige Frauen begeistern, die sich bisher nicht damit beschäftigt haben.“ Anmeldung gerne unter https://survey.questionstar.com/47d02386 Foto: Netzwerk Energiewende Jetzt e.V.