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Jetzt kostenlos anmeldenDer Fahrkomfort auf der Breitenbachstraße in Bockenheim wird von Montag, 31. März, bis Dienstag, 1. April, durch eine Erneuerung der Fahrbahndecke verbessert. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) saniert einen 250 Meter langen Abschnitt zwischen Breitenbachstraße 1 und der Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße. Die Kosten betragen etwa 180.000 Euro. Wegen der Arbeiten wird die Abfahrt von der Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße in die Breitenbachstraße in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Eine Umfahrung über die Ludwig-Landmann-Straße und Rödelheimer Landstraße wird empfohlen. Fußgänger können die Baustelle passieren. Die Metrobuslinie M72 wird ebenfalls umgeleitet. Von Montag, 31. März, bis Dienstag, 1. April, wird die Linie in Richtung Rödelheim Bahnhof über die Ludwig-Landmann-Straße umgeleitet. Die Haltestelle Industriehof wird verlegt, während die Haltestellen Brigitte-Frauendorf-Straße und Valentina-Archipowa-Straße entfallen.
In der Ortsbeiratssitzung am Montag haben Anwohner sowohl für als auch gegen die neuen Fahrradbügel argumentiert. Gegenargument war, es wurden viel mehr Bügel aufgestellt, als für Räder notwendig seien. Die Errichtung kam unangekündigt. Durch die Schulsanierung stehen auf einigen Parkplätzen Baucontainer, die das Parken zusätzlich einschränken. Wenn die Schule fertig ist, würden weitere Parkplätze benötigt. Pro-Argumente waren: Die Bügel dienen in den Kurven der Verkehrssicherheit. Die Kreuzung sei untypisch und sehr gefährlich, weil schlecht einsehbar, wenn dort geparkt würde. Der Beschluss für Fahrradbügel war im Gremien damals einstimmig gefasst worden. Für die neue Grundschule werden nicht so viele Plätze für Autos gebraucht. Einiges konnte in der Sitzung schon geklärt oder relativiert werden. Für eine vernünftige Abwägung der Lage soll nun ein Ortstermin Klarheit bringen. Bei einer Besichtigung heute (25.3.) meinte ein Anwohner, es gäbe auf dem Schulhof genug Parkraum für die Lehrer. Die Bügel stehen an den Ecken der Kreuzung, wobei auf einer Seite tatsächlich die Pfosten- und Bügelreihe weit in die Kaufunger Straße hinaufreicht. Die Baucontainer nehmen viel Platz weg.
Im Bernuspark wird eine circa 23 Meter hohe Rot-Eiche entfernt, da sie von einem Pilz befallen ist. In der Philipp-Reis-Straße muss eine circa 11 Meter hohe Gewöhnliche Esche gefällt werden, ebenfalls wegen eines Pilzbefalls. In der Sophienstraße wird eine circa 15 Meter hohe Einblättrige Robinie aufgrund starker Schräglage entfernt, sowie eine absterbende Robinie mit circa 18 Metern Höhe. Alle zu fällenden Bäume werden in der kommenden Pflanzperiode ersetzt.
Die Neue Presse schreibt morgen: Christian Mook vom Restaurant Mon Ami Maxi und 16 weitere Gastwirte an der Bockenheimer Landstraße haben einen offenen Brief an die Stadt verfasst. Sie sind gegen den Umbau der Straße, der die Verbreiterung des Radwegs vorsieht und die Straße einspurig machen würde. Mook kritisiert, dass diese Maßnahme ohne Rücksprache mit den Anliegern beschlossen wurde und erhebliche negative Auswirkungen auf die Erreichbarkeit haben könnte. Er argumentiert, dass die Radinfrastruktur bereits ausreichend sei und eine Verengung zu Schwierigkeiten im Lieferverkehr führen würde. Befürchtet wird zudem, dass mit dem Straßenumbau auch jetzt schon knappe Parkplätze wegfallen würden. Die Gastronomiebetreiber fühlen sich nicht einbezogen. Wiebke Lang vom Verkehrsdezernat verteidigt die Pläne und betont die Notwendigkeit zusätzlicher Radwege, während sie auf die demokratische Grundlage der Entscheidung hinweist. Eine Informationsveranstaltung zur Klärung der Missverständnisse ist in Planung.