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Ich habe hier gerade einen Beitrag zum Thema Einsamkeit gelesen, und er hat mich nachdenklich gemacht. Vielleicht, weil dieses Gefühl viel mehr Menschen betrifft, als man von außen sieht. Man kann unter Menschen sein und sich trotzdem einsam fühlen. Und man kann allein sein und sich innerlich ruhig, verbunden und sogar frei fühlen. Für mich ist Einsamkeit nicht immer nur das Zeichen, dass jemand im Außen fehlt. Manchmal ist sie auch ein Ruf aus dem Inneren. Ein leiser, manchmal schmerzhafter Hinweis darauf, dass wir uns selbst irgendwo verloren haben. Dann versuchen wir oft, dieses Gefühl zu füllen. Mit Menschen, Ablenkung, Beschäftigung, Kontrolle oder Erwartungen. Aber manchmal möchte die Einsamkeit gar nicht zugedeckt werden. Manchmal möchte sie gesehen werden. Alleinsein kann dann, wenn es nicht erzwungen ist, ein Raum werden. Ein Raum, in dem man sich selbst wieder begegnet. In dem man merkt: Da ist Schmerz, ja. Aber da ist auch Leben. Da ist Stille. Da ist vielleicht sogar eine neue Form von Nähe zu sich selbst. Ich glaube, der Weg führt nicht immer sofort aus dem Alleinsein heraus. Manchmal führt er erst einmal tiefer hinein, aber anders. Nicht als Strafe, sondern als Begegnung. Vielleicht beginnt genau dort der Wandel: wenn Einsamkeit nicht mehr nur etwas ist, wovor wir fliehen müssen, sondern etwas, das uns zeigt, wo wir uns selbst wiederfinden dürfen. Ich wünsche allen, die dieses Gefühl kennen, Sanftheit mit sich selbst. Und echte Verbindungen, die nicht nur etwas überdecken, sondern wirklich nähren. -Samsara
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