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Jetzt kostenlos anmeldenDie Franzosen kennen dieses Herbstlied von Paul Verlaine fast so gut wie wir die Loreley: Den Herbst durchzieht Das Sehnsuchtslied Der Geigen Und zwingt mein Herz In bangem Schmerz Zu schweigen. Bleich und voll Leid, Dass die letzte Zeit Erscheine, Gedenk‘ ich zurück An fernes Glück, Und ich weine. Und so muss ich gehen Im Herbsteswehn Und Wetter, Bald hier, bald dort, Verweht und verdorrt Wie die Blätter.
Auch ein alter Baum darf sich einmal bunt anziehen.
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün, Reseden und Astern im Verblühn, Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht, Der Herbst ist da, das Jahr wird spät. doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht – Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt! Banne die Sorge, genieße, was frommt, Eh Stille, Schnee und Winter kommt. - Theodor Fontane
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