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Wer mich kennt weiß, daß ich diese Erkrankung 2017 "kennenlernen durfte" mit 54 Jahren. Heute in der Nachsorge fragte ich meine Onkologin, ob die Anzahl der Betroffenen in ihrer Praxis seit damals zugenommen habe oder unverändert sei. "Deutlich viel, viel mehr als damals und besonders erschreckend ist der sehr hohe Anteil junger Frauen so zwischen 30 und 40 Jahren - den gab es früher nicht." Mich macht das sehr traurig: Meine Söhne waren damals schon ausgezogen, wenn ich mir aber vorstelle mit 30 Jahren... sie waren so klein, jeder Tag Aktion, Arbeit, erfolgreich ... ohne einen Gedanken an die eigenen Kräfte zu verschwenden. Mit der Diagnose ändert sich alles - und man kann sich von seinem früherem Ich für immer verabschieden. Ich schreibe das, weil jede Mammographie, Brustsono nur eine Momentaufnahme bis zu diesem Tag ist, man sollte sich nicht auf diesen Tag ein Jahr ausruhen, meine beiden Untersuchungen waren kaum 1/2 Jahr vorher. Und ich schreibe das, weil mir noch in der Praxis die Frage nach der Ursache der Häufungen kam. Meine Idee: " Handystrahlen standen doch mal im Verruf" - zu diesem Zusammenhang gibt es noch keine Ergebnisse. Vielleicht habt Ihr eine ganz andere Idee, was sich in den letzten 10 Jahren dermaßen verstärkt haben könnte, dass plötzlich eine gesunde Zelle beschließt, böse zu werden. Meine lieben Nachbarinnen jeglichen Alters, passt gut auf Euch auf und bleibt gesund, unbedingt!
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