Deine Nachbar:innen interessieren sich für:
Jetzt kostenlos anmeldenRennrad aus den 70zigern
Moin liebe Gemeinde, Kleine Warnung an die Nachbarschaft: Ich habe über Nebenan eine Nachricht von einer unbekannten Person erhalten. Darin wird von einer schweren Erkrankung und einer angeblich geplanten größeren Spende erzählt. Solche Nachrichten wirken teilweise sehr glaubwürdig, dienen aber oft nur dazu, Vertrauen aufzubauen. Später werden dann häufig persönliche Daten, Kontoinformationen oder angebliche Gebühren verlangt. Mein Tipp: Nicht antworten, keine persönlichen Daten weitergeben, keine Links öffnen und den Account melden. Lieber einmal zu vorsichtig als hinterher Ärger haben. eurer Elektriker Vlasti
Vielleicht habt ihr es in den Nachrichten schon gelesen: An manchen Tagen fällt der Strompreis an der Börse zeitweise unter null. Das klingt zunächst so, als müsste man nur schnell Waschmaschine, Geschirrspüler, Backofen und Staubsauger gleichzeitig einschalten – und anschließend überweist einem der Stromanbieter das Urlaubsgeld. Ganz so einfach ist es leider nicht. 😄 Negative Strompreise entstehen meistens dann, wenn viel Wind- und Solarstrom erzeugt wird, gleichzeitig aber nur wenig Strom gebraucht wird. Strom lässt sich noch nicht überall in ausreichender Menge speichern. Deshalb kann es passieren, dass für die Abnahme von Strom an der Börse zeitweise sogar bezahlt wird. Beim gewöhnlichen Stromtarif kommt davon zu Hause normalerweise wenig an. Interessanter wird es mit einem dynamischen Stromtarif und einem Smart Meter. Dabei verändert sich der Arbeitspreis im Laufe des Tages. Wer ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder andere größere Verbraucher gezielt in günstigen Stunden laufen lassen kann, könnte davon profitieren. Für einen normalen Haushalt ohne verschiebbaren Verbrauch lohnt sich das aber nicht automatisch. Wichtig ist außerdem: Selbst wenn der Börsenpreis negativ ist, verschwinden Netzentgelte, Steuern und weitere Preisbestandteile nicht einfach. Der Strom wird also nicht grundsätzlich kostenlos. Der Zähler dreht sich weiterhin – nur hoffentlich nicht vor Freude im Kreis. Trotzdem zeigt das Thema ganz gut, wohin sich unsere Stromversorgung entwickelt: Künftig wird nicht nur wichtig sein, wie viel Strom wir verbrauchen, sondern zunehmend auch wann wir ihn verbrauchen. Vielleicht heißt es irgendwann nicht mehr: „Schatz, die Waschmaschine ist fertig.“ Sondern: „Schatz, die Börse ist günstig – jetzt wird gewaschen!“ 😄 Wie sieht es bei euch aus: Würdet ihr euren Stromverbrauch nach günstigen Zeiten richten, oder wäre euch das im Alltag zu umständlich? Euer Prüf- und Systemelektriker Vlasti
Kassak aus'm Berufsbekleidungsgeschäft. Waschbar auf 90 Grad. In Größe 3