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Böllern in der Planetenstraße Liebe Nachbarn und nicht so liebe Nachbarn! In letzter Zeit wird viel über ein generelles Feuerwerksverbot gesprochen. Dabei herrscht allgemein Konsens: Nicht nur das Feuerwerk selbst ist ein Problem, sondern vor allem diejenigen, die es benutzen. Ein Beispiel: Wie sollte man mit Leuten, die Kindern Feuerwerk vor die Füße werfen, umgehen? Wie geht man mit Leuten um, die so etwas mit "Unfälle passieren nun mal" kommentieren? Klar: Man sollte als zivilisierter Mensch sachlich erklären, dass das nicht nur verboten, sondern auch gefährlich ist. Man sollte argumentieren, dass man begleitende Kommentare wie "Unfälle passieren nun mal" unpassend und erschreckend unverantwortlich findet. Dass ein solcher Kommentar angesichts schwerer Verletzungen, Verbrennungen, abgesprengter Hände, Erblindungen unangebracht ist. So sollte man sich verhalten. Zivilisiert. Als Mitglied einer zivilisierten Gemeinschaft kann man andererseits aber auch voraussetzen, dass diese Gefahren bekannt sind und dass man alles tut, um sie zu verhindern. Dann kann man folgerichtig aber auch davon ausgehen, dass das Missachten der Gefahren bewusst, aus "Spaß", erfolgt, unter Inkaufnahme von Verletzungen. In der Silvesternacht wollten mein achtjähriger Sohn und ich zu unserem Auto. Es stand in der Planetenstraße, ein paar Nachbarn weiter. Dort wurde heftig geböllert, auf der Straße stand ein Raketenwerfer. Mein Sohn und ich grüßten die Gruppe, frohes neues Jahr, und warteten, bis der Raketenwerfer ausgebrannt war. Dann gingen wir direkt vor der Gruppe über die Straße zu unserem Auto. Kaum waren wir auf der anderen Straßenseite angekommen, flog ein Funken sprühendes Feuerwerk meinem Sohn direkt vor die Füße und von einem neu angezündeten Raketenwerfer regnete es Funken von oben herab. Seine Jacke bekam Brandlöcher, auch innen. Mein Sohn begann zu weinen und wollte sofort nach Hause, durch den Schreck hatte er seinen Gehörschutz verloren. Er wird nächstes Silvester nicht fröhlich feiern, er wird sich jahrelang daran erinnern. Wir versuchten, bei der Gruppe auf der anderen Straßenseite Schutz zu finden und ich fragte, ob jemand gesehen habe, wer der Angreifer war - bis dahin war mir gar nicht die Idee gekommen, dass die Attacke eventuell aus der Gruppe selbst gekommen sein könnte. Von Nachbarn! Ein glasig dreinblickender Besoffener antwortete: "Reg dich nicht so auf! Unfälle passieren halt." Als ich antwortete, dass ich das Werfen von Feuerwerk auf Menschen widerlich fände, kam er auf mich zu und riss an meiner Jacke, ich solle schleunigst verschwinden, "sonst passiert was". Er stank heftig nach Alkohol. Zivilisation? Wenn ein Kind aufgrund des Missbrauchs von Feuerwerk sein Augenlicht, eine Hand verliert, Brandwunden erleidet und das mit alkoholisiertem "passiert halt" durchgewunken wird, dann hört die Zivilisation bei mir auf. Dann nenne ich das asozial, widerlich und dumm. Weil die mir unbekannten Personen sich wohl kaum einer Diskussion stellen werden und weil ich mit einer polizeilichen Anzeige gegen Unbekannte sicher auch nichts erreichen werde, lege ich hier ausnahmsweise und ganz bewusst extra für diese "Nachbarn" mein zivilisiertes Verhalten ab und sage ihnen: Asozial, widerlich, dumm.
Wir haben noch eine Menge Gemüseentop vom Mittagessen übrig. Kann gerne heute bis 16:30 Uhr oder morgen zw. 09:00 und 12:00 Uhr abgeholt werden. Wo? Stadtteilzentrum Köllnische Heide - Mitendrin, Sonnenallee 319 Bitte Schruabgläser, Tupperschüssel, o.Ä mitbringen zum abfüllen. Guetn Appetit!
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