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Jetzt kostenlos anmeldenWalle, Regen, walle nieder, Wecke mir die Träume wieder, Die ich in der Kindheit träumte, Wenn das Nass im Sande schäumte ! Wenn die matte Sommerschwüle Lässig stritt mit frischer Kühle, Und die blanken Blätter tauten, Und die Saaten dunkler blauten. Welche Wonne, in dem Fließen Dann zu stehn mit nackten Füßen, An dem Grase hin zu streifen und den Schaum mit Händen greifen. Oder mit den heißen Wangen Kalte Tropfen aufzufangen, Und den neuerwachten Düften Seine Kinderbrust zu lüften! Wie die Kelche, die da troffen, Stand die Seele atmend offen, Wie die Blumen düftertrunken, In dem Himmelstau versunken. Klaus Groth (1819 - 1899)
Ein Journalist kommt viele Jahre nach Goethes Weggang nach Sessenheim. Er fragt im Dorf, ob sich jemand noch an den jungen Studenten erinnert, der im Pfarrhaus ein und ausging und mit Friederike Brion durch die Felder lief. Die Antwort ist knapp: „Der Goethe? Ja. Der war mal da, und von einem Tag auf den andern weg. Und keiner hat je wieder was von ihm gehört.“
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In wessen Herz die Kunst sich niederließ, der ist vom Sturm der rauhen Welt geschieden, dem öffnet sich, durchwallt von süßem Frieden, im ewigen Lenz ein stilles Paradies. - Jean Paul