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Jetzt kostenlos anmeldenIch bin ein Wort, das die Natur gesprochen Und dann zurückgenommen In ihrem Herzen barg, Um es ein zweites Mal zu äußern. Ich bin ein Stern, der einst vom blauen Himmel Auf einen grünen Teppich fiel. Ich bin der Elemente Tochter: Im Winter getragen, Vom Frühling geboren, Erzogen vom Sommer; Der Herbst legt mich zur Ruh. Ich bin ein Geschenk für Liebende Und eine Hochzeitskrone. Ich bin die letzte Gabe der Lebenden an die Toten. Wenn der Morgen kommt, Künden ich und der Wind Vom Licht. Und am Abend sagen die Vögel und ich ihm Lebewohl. Ich schwebe über den Ebenen Und verschönere sie. Ich schicke meinen Wohlgeruch in die Lüfte. Ich umarme den Schlummer, Und die mannigfaltigen Augen der Nacht blicken lange auf mich. Ich such das Erwachen, um auf das Einzige Auge des Tages zu schau′n. Ich trinke von des Taues berauschendem Nass Und höre der Amsel Lied. Ich tanze zum Rhythmus des sich wiegenen Grases Und blicke immer zum Himmel, das Licht zu sehen, Nicht, um darin mein Bild zu betrachten. Dies ist eine Weisheit, die der Mensch noch nicht kennt. Khalil Gibran 1883-1931
Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft und zu viel aus ihnen schöpft. - Demosthenes
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