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Jetzt kostenlos anmeldenDes Menschen Singemeister waren Die Vögel schon im Paradies. Der Waldgesang der luft'gen Schaaren Klang unserm Ahnherrn wundersüß. Das muss dir, dacht' er, auch gelingen! Versuchend traf er manchen Ton; Und so vererbte sich das Singen Vom Vater immer auf den Sohn. Wir dürfen uns der Kunst nicht schämen, Die uns ein freies Volk gelehrt, Das weder Hass, noch Neid, noch Grämen In seiner ew'gen Freude stört. August Friedrich Ernst Langbein (1757 - 1835)
Brütend über Ährenfeldern liegt der Sonne goldner Glast, Und am kühlen Weiher träumend Hält die sieb'nte Schwester Rast. Sinnend blicken ihre Augen In die unbewegte Flut, Mit dem Fächer kühlt sie leise Ihrer Wangen heiße Glut. Leer sind ihre schlanken Hände, All ihr Reichtum ausgestreut, Und sie harrt des Erntesegens Den das Jahr der Menschheit beut. Auf den Wiesen klingt die Sichel, Aller Blumen Pracht vergeht, Wenn Natur mit ihren Früchten Auf dem Höhepunkte steht. Ruhvoll reift das Gold der Felder, Mutter Erdes größter Schatz; Und der Juli macht der Schwester Mit der blanken Sichel Platz. Helene Krüger (1861 - 1940)
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur, Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832-1908)
Sehr gut erhalten, wurde nicht lange benutzt