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Musik von Andreas Liebert - 48 Stunden Neukölln

Heute spiele ich im Rahmen des @48stundennk Festivals im Hof des Enorphina. Kommt vorbei, Tickets sind für diesen Abend nicht notwendig. Habt ein entzückendes Wochenende! Euer Andreas ______________________________________________________________________________ Zwischen Poesie und Melancholie: Andreas Liebert trifft das Lebensgefühl unserer Zeit mit feiner Beobachtungsgabe und präziser Sprache. Reduziert auf Gitarre und Gesang entstehen Songs, die in den Zwischenräumen des Alltags spielen – kleine Momente, unbeantwortete Fragen und leise Hoffnungen werden spürbar. Anklänge an die Hamburger Schule mit Vertretern wie Blumfeld, Tocotronic oder Die Sterne verbinden sich mit zurückhaltenden, eindringlichen Melodien, die hängenbleiben. Mit seiner EP „Mondlandung“ richtet Liebert den Blick auf diese Zwischenräume. Ein stiller Moment im lauten Jetzt. Lieder über das, was es heißt, heute zu leben, zu lieben und manchmal einfach nur auszuhalten. Seine Musik fängt flüchtige Momente ein und lässt sie nachklingen – leise, klar und nah an den Texten.

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48 Stunden Neukölln bei endorphina Backkunst

48 Stunden Neukölln ist ein Kunstfestival, das Künstler*innen aller Sparten jedes Jahr für 48 Stunden Orte zur Entfaltung und Präsentation ihrer Kunst bietet! Hier in Neukölln, dem Bezirk voller Möglichkeiten, gibt es eine Menge zu entdecken! Kommt auch gerne bei Endorphina vorbei! Folgende Künstler/innen erwarten Euch: Elisabed Zautashvili Andrei Slovolitov Zeynep Arıkan Daria Danilova Heike Scholz und Andreas Liebert macht am Samstag von 18 - 19 Uhr Musik für uns Das Jahresthema 2026 „OUT/SIDE/IN“ betrachtet Grenzen als dynamische, durchlässige Zwischenräume und als offene Möglichkeitsräume, die sich in ständiger Neukonfiguration befinden. Künstlerisch werden dabei Identität und Zugehörigkeit als fluide Prozesse untersucht, die Innen- und Außenverhältnisse neu verhandeln und Gegensätze auflösen. _____________________________________________________________________ OUT/SIDE/IN „Karten sind immer auch Weltentwürfe. Sie zeigen nicht die Realität, sondern eine kühne Interpretation.“ - Judith Schalansky, Atlas der abgelegenen Inseln Grenzen sind keine starren Linien, sondern provisorische Markierungen, die sich verschieben, überlagern und neue Formen annehmen. In der künstlerischen Praxis erscheinen sie nicht als Endpunkte, sondern als Zwischenräume, in denen Bedeutungen ins Schweben geraten und neue Konfigurationen sichtbar werden. Es geht dabei nicht um den linearen Weg von außen nach innen, als ginge es darum, ein verborgenes Inneres freizulegen. Vielmehr ist das Verhältnis von Innen und Außen als relationale Dynamik zu begreifen: beide Pole sind verflochten und von kulturellen wie politischen Einschreibungen gezeichnet. Die Grenze erweist sich so nicht als Ende, sondern als Anfang einer Geschichte. Identität erscheint nicht als feste Essenz, sondern als Prozess – als fluide Formation, die sich in Verschiebungen, Brüchen und Übergängen konstituiert. Die künstlerische Praxis richtet sich daher weniger auf heroische Überschreitung als auf das tastende Umkreisen und Auflösen von Gegensätzen. Grenzen werden nicht einfach übernommen, sondern neu entworfen – nicht als Beschränkung, sondern als offener Möglichkeitsraum. Sie zeigen sich als komplexe soziale und kulturelle Landschaften, in denen Macht, Imagination und Aushandlung untrennbar miteinander verflochten sind. Kunst, die diesem Ansatz folgt, versteht Grenzen als durchlässige Strukturen – psychisch, sozial und symbolisch. In ihren Rissen wird sichtbar, dass das „Außen“ längst im „Innen“ eingeschrieben ist. Künstlerische Arbeiten machen diese Verwobenheit erfahrbar und eröffnen Räume, in denen Zugehörigkeit, Ethik und Ästhetik nicht fixiert, sondern immer wieder neu verhandelt werden

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