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Jetzt kostenlos anmeldenOffener Brief an Oberbürgermeister Keller! Beweisen Sie endlich Mut und starten Sie mit ihrer CDU und den Grünen eine echte Wohnungsbau-Offensive in Düsseldorf Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Keller! Schaue ich aus meinem Wohnzimmerfenster, sehe ich ein vierstöckiges Haus an der Rheinallee. Es steht leer. Seit Jahren. Schaue ich aus meinem Küchenfenster an der Düsseldorfer Straße 195, sehe ich ebenfalls ein vierstöckiges Haus. Darin sind nach meinen Beobachtungen nur zwei Wohnungen belegt, mehrere Wohnungen stehen leer. Ebenfalls seit Jahren. Beide Häuser wurden renoviert. Über viele Jahre. Gerüste kamen, Gerüste gingen. Handwerker fuhren vor, Container wurden gefüllt, Fassaden wurden schön. Nur: Genug Menschen kamen nie, um die Wohnungen auch wirklich alle zu beleben. Man könnte sagen, ich habe einen Logenplatz im Theater der deutschen Wohnungspolitik. Das Stück heißt „Bitte warten“. Es läuft ohne Pause, und das Ende ist offen. Gehe ich mittags auf einen Cappuccino zu meinem Café Röstmeister am Belsenplatz, komme ich an der Ecke Columbusstraße, Düsseldorfer Straße und Belsenstraße vorbei. Dort liegt ein Grundstück brach. Seit gefühlt Jahrzehnten. Vermüllt, umzäunt, vergessen. Jüngst habe ich der Bezirksvertretung 4 dazu einen Brief geschrieben – noch ist nichts passiert. Eine Brache mitten in Oberkassel, einem der teuersten Viertel der Stadt. Wo andere für eine Dreizimmerwohnung ihre Altersvorsorge verpfänden, wächst Unkraut auf bestem Bauland. Ich trinke meinen Cappuccino. Er schmeckt nach Ohnmacht in Ihrem Rathaus… Mehr in meinem aktuellen Blog: https://peter-jamin.de/offener-brief-an-oberbuergermeister-keller-beweisen-sie-endlich-mut-und-starten-sie-mit-ihrer-cdu-und-den-gruenen-eine-echte-wohnungsbau-offensive-in-duesseldorf/
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Warum schließt Düsseldorf die Oper nicht komplett, baut von frei werdenden Euros 1.000 neue Wohnungen in Oberkassel und anderen Stadtteilen und konzentriert sich auf Bildende Kunst und Schauspiel?! Wenn schon keine Oper der Zukunft, warum dann nicht eine Zukunft ohne Oper? Nachdem Oberbürgermeister und Rat den Neubau der Oper beerdigt haben, stellt sich eine Frage, die im Düsseldorfer Kulturbetrieb vermutlich als ungehörig gilt: Müssen wir überhaupt ein eigenes Opernhaus betreiben? Meine Antwort: Nein. Müssen wir nicht. Wir könnten die Düsseldorfer Oper auch komplett schließen. Nicht, weil Oper keine Kunst wäre. Nicht, weil man ihren Besuchern die Freude an Verdi, Wagner oder Mozart verderben müsste. Sondern weil eine Stadt darüber nachdenken darf, wofür sie ihr Geld ausgibt. Und weil nicht jede kulturelle Einrichtung wie etwa ein Opernhaus auf ewig unter Bestandsschutz stehen muss, nur weil sie schon lange besteht. Mehr in meinem neuen Blog „Nachrichten vom Zustand des Landes“ auf jamin.de https://peter-jamin.de/wohnungsnot-3-warum-schliesst-duesseldorf-die-oper-nicht-komplett-baut-von-frei-werdenden-euros-neue-wohnungen-und-konzentriert-sich-auf-bildende-kunst-und-schauspiel/