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150 Jahre "Muldenschule": Zwei Tage feiern ohne Grenzen Diese Bildungseinrichtung kennt jeder Rochlitzer, die Oberschule „An der Mulde“, kurz: die Muldenschule. Am 9. und 10. Oktober feiern Lehrer, Schüler und Gäste zwei Tage lang das 150. Jubiläum der Schule. 150 (!) Jahre, ergo wurde die Einrichtung im Jahre 1876 eröffnet. Schüler und Lehrer und deren Helfer haben in die Vorbereitungen der Festtage jede Menge Energie und Zeit investiert. Anne-Marie Schmidt, stellvertretende Schulleiterin (unterrichtet Wirtschaft-Technik-Haushalt) und Simone Schmitz, die Leiterin der Schule (Mathematik), sehen dem Jubiläum mit Vorfreude entgegen. Frau Schmitz erinnert sich: „Das war bereits Thema, als ich 2023 hier als Schulleiterin begonnen habe. Und ein Jahr später haben wir uns angesehen und übereinstimmend festgestellt, dass wir sehr genau wissen, was uns da bevorsteht.“ Arbeiten von kleinteilig bis umfangreich, Planung in jede erdenkliche Richtung und jede Menge Optimismus aller an der Organisation Beteiligten – so haben die beiden, das Lehrerkollegium und die Schüler die letzten Monate erlebt und gestaltet. Frau Schmidt: „Wir hatten uns zunächst bei anderen Schulen informiert, wie man dort ähnliche Jubiläen gestaltet hat. Wir haben vereinzelt Lehrer sprechen können, die die 125-Jahr-Feier unserer Schule mitgestaltet haben. Wir haben viele Inhalte zusammengetragen, um am Ende die detailliert anzugehen, die zum Charakter unserer Schule passen.“ Eine Arbeitsgruppe „Event“ wurde gebildet, Lehrer arbeiteten mit Ideen zu. Der Schülerrat hat sich engagiert, um eigene Vorschläge für die Gestaltung der Jubiläumstage einzubringen. Es war ein äußerst lebendiger Prozess, der in seinen Inhalten, in seinen Umfängen wuchs und wuchs und wuchs. Das Thema „150 Jahre Muldenschule“ war und ist Bestandteil von unzähligen Projekttagen. Die Schüler haben zum Beispiel ein personalisiertes Hausaufgabenheft für das aktuelle Schuljahr gestaltet. Frau Schmitz: „Da sind wichtige Informationen zur Historie der Schule enthalten. Es ist eine sehr, sehr schöne Arbeit, die die Schüler angefertigt haben.“ Mindestens ebenso schön wird ein Programmpunkt der Feiertage sein, auch diesen haben die Schüler erarbeitet. Die Schulleiterin: „Sie haben sich anhand von Fotos informiert, wie sich die Schulkleidung in den vielen Jahrzehnten entwickelt hat. Sie haben dann die Kleidung genäht, die sie im Rahmen einer Modenschau präsentieren werden.“ Das erste Foto soll der Franzose Joseph Nicéphore Niépce 1826 aufgenommen haben, 50 Jahre vor Eröffnung der Schule. Ob die Schüler ein Motiv aus 1876 gefunden haben, das eine Schuluniform zeigt? Lassen Sie sich überraschen… Es werden zwei Tage des Erlebens, denen die Schüler und Lehrer viel Herz mitgeben. Es wird Führungen (Dauer 60 Minuten) in der Schule geben, die am 10. Oktober, 10 Uhr, 11 Uhr und 12 Uhr beginnen. Die offizielle Feierstunde gibt es bereits am Freitag. Frau Schmitz: „Wir haben viele ehemalige Lehrer eingeladen. Viele ehemalige Schüler haben Klassentreffen organisiert und wollen zum Jubiläum kommen.“ Feiern soll das Staunen hervorrufen, in diesem Fall heißt feiern aber auch aktiv sein. Frau Schmidt: „Es gibt in jedem Klassenzimmer, welches von Schülern und Lehrern ausgestaltet wird, ein Angebot zum Mitmachen.“ Nein, wer sich da wo welche Ertüchtigung heraussuchen kann, wird an dieser Stelle nicht verraten. Zur dynamischen Vorfreude auf die zwei Festtage soll unbedingt auch die Neugier noch an Intensität zunehmen. Frau Schmitz: „Wir haben darauf geachtet, dass sich unser Schulmotto ´Lernen ohne Grenzen´ in den vielen Angeboten und Programmpunkten wiederfindet.“ Es werden unvergessene Feier- und Festtage werden, weil die Schüler und Lehrer die 41 unterschiedlichen Begriffe des gemeinsam erarbeiteten Leitbildes von A wie Aufmerksamkeit bis Z wie Zuversicht an jeder Station mit individueller Lebendigkeit füllen werden. Frau Schmidt hofft: „Wir freuen uns auf viele Besucher, die sich all das, was mit viel Liebe vorbereitet worden ist, nicht entgehen lassen wollen.“ Für die Dauer dieser zwei zünftigen Festtage stehen dann auch die im Vordergrund, die als Helfer, als Möglichmacher den Dank für jegliche Art der Unterstützung verdient haben. Stellvertretend sollen an dieser Stelle genannt sein: die Freiwillige Feuerwehr, die Stadt Rochlitz, die Unternehmen Giby und Oppressus sowie die vielen Familien. Zwischen Aufmerksamkeit und Zuversicht werden u.a. Hilfsbereitschaft, Humor, Offenheit, Toleranz, Respekt und Qualität für eine Atmosphäre in Freundlichkeit sorgen. Da darf das Leitbild für die beiden Tage um das Adjektiv zahlreich erweitert werden, damit der Wunsch der Schulleitung in Erfüllung geht, so viel wie möglich von der Historie und Gegenwart der „Muldenschule“ lebendig bekannt zu machen. Text und Fotos: Lars Preußer Bildunterschriften: Die Oberschule "An der Mulde" Rochlitz https://rochlitz.munipolis.de/timeline/3919996
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