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Ich freue mich wirklich sehr, in einer Nachbarschaft zu leben, in der viele Menschen interessiert sind und genauer hinschauen. Deshalb möchte ich euch gern zukünftig an neuen Erkenntnissen teilhaben lassen und möchte hier künftig einige Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Beschlüssen und geplanten Veränderungen in Rahnsdorf, Köpenick und Umgebung teilen. Dabei ist mir wichtig, möglichst sachlich und transparent zu informieren. Im Mittelpunkt sollen nachprüfbare Fakten und die jeweiligen Grundlagen stehen, unabhängig davon, von welcher Partei oder politischen Seite sie kommen. Wenn ihr merkt, dass solche Beiträge hier nicht gewünscht sind, sagt mir bitte einfach kurz Bescheid.
Hallo zusammen, verkaufe unseren Croozer Fahrradkinderanhänger der in einem sehr gutem Zustand ist (siehe Bilder). Dabei ist noch eine Sitzerhöhung für Kleinkinder dabei. Beleuchtung hat er am Lenker.

Ein gutes Beispiel ist die Drucksache VIII/0536 zum Radweg am Fürstenwalder Damm zwischen Müggelseedamm und Bölschestraße. Der Antrag wurde 2018 von der SPD und DIE LINKE eingebracht und beschrieb ausdrücklich die Verbindung zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf, den Sportplatz am Fürstenwalder Damm 570 und den Weg entlang der Bahnstrecke. Nach der Überweisung in den zuständigen Fachausschuss wurde der Antrag dort am 13.09.2018 einstimmig mit 13:0:0 Stimmen empfohlen. Am 27.09.2018 beschloss ihn auch die BVV einstimmig und ohne Änderungen. Danach begann die Prüfung durch die Verwaltung. 2019 legte das Bezirksamt bereits einen Schlussbericht vor, allerdings wurde dabei ein anderer Straßenabschnitt untersucht. Später wurde dies erkannt; der aktuelle Bericht des Bezirksamtes spricht von einer wahrscheinlich „fehlerhaften Verortung“ durch das Fachamt. Deshalb wurde der damalige Schlussbericht 2022 wieder zum Zwischenbericht zurückgestuft. Bei der weiteren Prüfung stellte sich heraus, dass für einen regulären Radweg zusätzliche Flächen benötigt würden. Die Deutsche Bahn lehnte 2023 den Verkauf der erforderlichen Grundstücksteile ab. Auch eine Weiterführung auf der südlichen Seite bezeichnet das Bezirksamt wegen der örtlichen Verhältnisse als nicht realisierbar. Als Alternative verweist es auf die bereits 2021 asphaltierte Straße Am Goldmannpark, die zwischen Sportplatz und Bölschestraße als Radverbindung dient. Am 09.06.2026 wurde schließlich der neue Schlussbericht vorgelegt. Warum erzähle ich das? Weil dieses Beispiel gut zeigt, dass zwischen „Antrag gestellt“, „beschlossen“ und „umgesetzt“ ein großer Unterschied besteht. Vereinfacht läuft es so: Idee >Antrag >BVV → Fachausschuss >Beschlussempfehlung >BVV-Beschluss >Prüfung und Bearbeitung durch die Verwaltung >Zwischen-/Schlussbericht >tatsächliches Ergebnis. Und manchmal läuft dabei eben nicht alles geradlinig. Mir geht es bei diesen Mitteilungen nicht darum, eine Partei anzugreifen. Ich möchte anhand der öffentlich zugänglichen Unterlagen nachvollziehbar machen, was beschlossen wurde, was danach passiert ist und was am Ende tatsächlich dabei herauskommt. Quelle: BVV Treptow-Köpenick, Drucksache VIII/0536, Antrag und Beschluss 2018 sowie Schlussberichte des Bezirksamtes 2019 und 2026.
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