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Jetzt kostenlos anmeldenHerzliche Einladung zum privaten Stöbern und Durchschauen. Ich habe ganz viel aussortiert. Deswegen laden wir zum privaten Flohmarkt in die Dammannstraße 17 ein. Von Größe 86-122 ist für Mädchen fast alles dabei: Schuhe, Jacken für Sommer und Winter, Regenkleidung, Gummistiefel, Hosen, Leggins, T-Shirts, Bodies, Kleider, Spiele, Kuscheltiere, Puzzle, Bücher, Lego Duplo, Schleich Pferde und Einhörner etc. Gern eine Nachricht schicken, denn sprechen wir einen genauen Termin ab. Preise ab 50 Cent.
Dies ist ein Stepper, wenig genutzt.
Ausstellende KünstlerInnen: Avramovic-Popovic, Mirjana; Brettschneider, Charlotte; Brömme, Anne; Lob, Katharina; Markowski, Frank; Pütz, Martina; Rammlmair, Dieter, Stracke, Deta Gezeigt wird Malerei, Skulptur, Objekt, Digitalcollage Das gewählte Thema "Verletzung | Heilung“ bezieht sich auf die Reflexion von psychischen und physischen Ereignissen, die den Umgang mit tiefgreifenden Einschnitten im Leben behandeln. Verletzung und Heilung: Ein Weg durch körperlichen und seelischen Schmerz Verletzungen, ob physisch oder psychisch, sind Teil des menschlichen Daseins. Sie kommen oft unerwartet: ein Sturz, ein Unfall, eine Krankheit, Krieg, Naturkatastrophen – oder auch die Worte, die wie Messer treffen, Vertrauensbrüche, die das Herz zerreißen, oder Erlebnisse, die die Seele erschüttern, Ungerechtigkeiten, gegen die uns nötige Mittel fehlen, Erfahrungen aus der Kindheit, die uns unsere Hilflosigkeit vor Augen führen und unser Dasein prägen. Körperliche Schmerzen sind greifbar, sichtbar, messbar. Psychische Verletzungen hingegen sind unsichtbar, doch nicht weniger real. Tiefe seelische Einschnitte, die die Persönlichkeit beeinträchtigen und ggf. verändern. Beide Arten von Verletzungen haben eines gemeinsam: Sie zwingen uns, innezuhalten. Sie zeigen uns unsere Verwundbarkeit, unsere Grenzen. Doch sie sind auch eine Einladung – zur Auseinandersetzung, zur Veränderung, zur Heilung. Diese Einladung wird jedoch nicht immer angenommen, da sie von manchem als Schwäche verachtet wird und so als lebenslanges Trauma den Betroffenen selbst und auch sein Umfeld mit teils unabsehbaren Folgen beherrscht. Heilung ist kein einfacher Prozess, sondern ein langes Ringen mit Rückschlägen, die es zu verkraften gilt, an Fortschritte glauben im Widerstreit von Geduld und Ungeduld, das Beste aus dem zu machen, was nicht zu ändern ist. Nur die Zusammenarbeit aus Körper und Psyche ermöglicht Heilung. Körperliche Heilung: Wunden brauchen Zeit zu vernarben, Knochen müssen wieder zusammenwachsen, Haut muss sich regenerieren. Der Weg mag lang sein, aktive Mitwirkung mit Physiotherapie, Bewegung, Ernährung ist gefragt und unterstützt den Heilungsprozess des Körpers. Doch auch die Seele braucht ihre eigene Zeit. Sie heilt nicht nach Wochen oder Monaten, sondern manchmal nach Jahren – oder nie ganz. Doch das ist kein Versagen. Heilung bedeutet nicht, dass alles wieder „wie vorher“ wird. Sie bedeutet, dass wir lernen, mit den Narben zu leben, sie als Teil unserer Geschichte zu akzeptieren. Psychische Heilung: Die unsichtbare Arbeit. Sprechen und Schweigen, Selbstfürsorge. Vergebung: Nicht immer anderen, aber oft uns selbst gegenüber. Schuldgefühle, Wut, Trauer – all das darf sein, darf nicht verdrängt werden. Die Wunden reißen ansonsten immer wieder auf. Die Narben sind Zeichen der Stärke, erzählen Geschichten. Heilung dient nicht dem Vergessen, sondern ist Erinnerung, ist Lehre, ist Teil unserer Identität. Ob körperlich oder seelisch – Heilung beginnt mit der Entscheidung, sich selbst nicht aufzugeben. Sie ist ein täglicher Prozess, ein bewusster Umgang mit den eigenen Grenzen und Möglichkeiten. Und manchmal, wenn wir zurückblicken, erkennen wir: Gerade die Verletzungen haben uns zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind – stärker, empfindsamer, lebendiger und mitunter auch kreativer. Kunstschaffende sind in gewissem Maße prädestiniert und privilegiert Mittel und Wege zu finden Heilungsprozesse persönlich, gesellschaftskritisch oder politisch zu aktivieren, zu visualisieren, um daran wachsen zu können sofern sie nicht als Trabant eingefangen das Problem ohne Veränderung umkreisen. Kunst jeglicher Art kann (eigen)therapeutisch genutzt werden, um Traumata zu konkretisieren und zu lösen. Kunst kann auch im Betrachter Assoziationen mit eigenen Erfahrungen rückkoppeln und emotionales Begreifen fördern.
Mindestens 1 Karte wieder zu haben. Ansonsten ausgebucht. quartier-theater.de