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Die Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe findet im Madrigal des 16. und 17. Jahrhunderts eine besondere poetische und musikalische Form. Hiermit ist die Blüte- und Spätzeit dieser Gattung, die als aristokratische Gesellschaftskunst Verbreitung fand, angesprochen. Italien war damals der Motor der musikalischen Entwicklung in Europa und von dort gingen die wesentlichen Impulse und Neuerungen aus. Ein Land, in dem dieser Einfluß auf besonders fruchtbaren Boden fiel, war England. Unter dem Namen Musica Transalpina wurde 1588 dort erstmals eine Sammlung italienischer Madrigale mit englischer Übersetzung veröffentlicht. Auch wenn die englische Gesamtproduktion nur ein Bruchteil der italienischen ausmacht, finden wir im elisabethanischen Madrigal um 1600 eine sehr eigenständige Musiksprache.
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