Deine Nachbar:innen interessieren sich für:
Jetzt kostenlos anmeldenDer Fotograf Karl Heinz Mai (1920-1964) war einer der wichtigsten Chronisten der Leipziger Nachkriegszeit. Nach einer schweren Kriegsverletzung beinamputiert, hielt er vom Rollstuhl aus das Leben im zerstörten Leipzig und die weitere Stadtentwicklung mit der Kamera fest. Dazu gehören Porträts und Aufnahmen von Alltagssituationen. Sie sind exemplarisch für die deutsche Nachkriegsgeschichte. Mai arbeitete für Zeitungen, öffentliche und kirchliche Einrichtungen, vor allem aber im Eigenauftrag. Sein Archiv umfasst ca. 25.000 Aufnahmen. Der Nachlass wird von seinem Sohn Karl Detlef Mai verwaltet. Er traf auch die Auswahl für die Ausstellung im Stadtteiltreff Georg-Schumann-Str. 126. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 30. September, montags und mittwochs von 15–18 Uhr. Eröffnet wird sie aus Anlass des Antikriegstages am 1. September gemeinsam vom Arbeitskreis Gohliser Geschichte und dem Verein NordWest Stern e. V. In der Nacht der Kunst gibt zwischen 16 und 23 Uhr außerdem die Gelegenheit, die Ausstellung über Leben und Werk des Leipziger Jugendstilarchitekten Paul Möbius (1866–1907) anzuschauen, auf Wunsch mit Führung. Zudem informiert der vor fünf Jahren gegründete Arbeitskreis Gohliser Geschichte auf einer Schautafel über seine Aktivtäten. Abbildung: Karl Heinz Mai, Windmühlenstraße, Blick zum Neuen Rathaus vom Bayrischen Platz aus, 1946 (Fotothek Mai)
Verkaufe knapp zwei Jahre alten Couchtisch. Maße L105cm x B60cm x H45cm. Nur Selbstabholer (Aufzug vorhanden), Preis VB.
Kaum genutzt
ist schon etwas älter und war auch schonmal komplett fertig, sollte also vollständig sein